Die Ökonomie des Glücks

Das idyllische Dorfleben im Himalaya versus schwarzweiße Zeitrafferaufnahmen der hektischen Großstadt: Allein schon die Einstiegsbilder des Films „Die Ökonomie des Glücks“ machen deutlich, worin Regisseurin Helena Norberg-Hodge die Grundlage für ein erfülltes Leben sieht, nämlich in einem stabilen sozialen Netzwerk und regionalen Wirtschaftskreisläufen. Die Globalisierung steigt im direkten Vergleich dazu ziemlich schlecht aus: Umweltzerstörung, steigende Arbeitslosigkeit und die Zunahme psychischer Erkrankungen gehen auf ihre Karte. Stattdessen plädiert die mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnete Autorin in ihrem filmischen Essay für eine Lokalisierung unseres Handels und Handelns: Regional produzierte Lebensmittel sind nicht nur die notwendige Antwort auf den globalen Transportwahnsinn, sondern stärken auch die Gemeinschaft vor Ort und fördern somit das Glück eines jeden Einzelnen.

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