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Servus&Hallo!

Einen kräftigen Tritt verpasst zu bekommen, hat sich noch nie so fantastisch angefühlt wie in den vergangenen Wochen: Geduldig warten wir auf der Couch liegend, die neugierigen Hände über den kugelrunden Bauch tastend, und freuen uns über jeden Schluckauf, Haxler oder sonstiges Lebenszeichen, mit dem das wachsende Wunder auf sich aufmerksam macht. Hurra, ein süßes, kleines Buzerl kommt zu uns! Schon bald wird es unser Leben ordentlich durcheinanderwirbeln, Sterne und Kringel an unsere Wohnzimmerwand kritzeln und uns nach allen Regeln der Kunst um den Finger wickeln. Diesem Zauber wollen wir uns mit Herz und Seele hingeben. Daher geht Stern&Kringel ab sofort in Buzipause: Auf unserer Homepage könnt Ihr alle bisherigen Artikel nachlesen, auch die Facebook-Seite bleibt online, nur neue Testberichte wird es vorerst nicht geben. Ob und wie es nach der Auszeit mit dem Newsletter weitergeht, sagen wir Euch, sobald das Menschenjunge und wir uns auf diesem Planeten gut eingespielt haben. Neugierig? Wir auch! 

Eure Stern&Kringel

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Inhalt

Essen&Trinken:        Wirt am Graben
Ladenzone:                  Natur Werner
Freizeit:                        Villa sinnenreich
Veranstaltungen:    Naturkosmetik selbst gemacht
                                           Schmunzlgschichtn z' Weihnocht und z' Neijoahr
                                           Waldweihrauch und Drachenblut
                                           Bio-Adventmarkt
                                           KlimaKino "Häuser für Menschen"
                                           Marzipan Glücksbringer-Fabrik

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Wirt am Graben (c) Stern&Kringel

Essen&Trinken

Wirt am Graben

Gusentaler Lachsforelle, Lamm aus Rutzenmoos, Wildhendl aus Vorchdorf: Gelegentlich liest sich die Speisekarte beim Wirt am Graben wie eine ausgefeilte Reiseroute zu den Orten, wo das bäuerliche Lebensmittelhandwerk in Oberösterreich daheim ist. Als "irrsinnigen Aufwand" beschreibt Pierre Levassor die Lieferantensuche, aber für das Vertrauen der Gäste braucht es Transparenz, was von welchem Bauernhof stammt. "Außerdem ist der persönliche Kontakt zu den Herstellern unglaublich schön", lacht der Junggastronom, der selbst auf einem kleinen Bauernhof beim Attersee aufgewachsen ist. Seit der Eröffnung des gemütlichen Lokals vor mehr als fünf Jahren "hat sich einiges entwickelt, aber das Gedankengut ist gleich geblieben": nämlich aus frischen, saisonalen, großteils biologischen Lebensmitteln der Region eine gutbürgerliche und zugleich moderne Küche zu zaubern, erklärt Pierre sein Konzept. Abwechslung ist da allein schon durch den Wechsel der Jahreszeiten vorprogrammiert, deshalb schreibt er eigenhändig jeden Tag die Speisekarte neu. "Ich möchte nicht immer Schnitzel backen, sondern Freiraum für kreative Gerichte schaffen."

Stern&Kringel-geprüft

Wirt am Graben, Graben 24, 4020 Linz, 0732 / 77 29 75, Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 11 bis 23 Uhr, Küche: Hausmannskost, österreichisch, vegetarisch, Preis: Mittagsmenü 9 bis 11 Euro, Nichtraucherlokal, Gastgarten, Mail, Homepage, Facebook

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Natur Werner (c) Stern&Kringel

Ladenzone

Natur Werner

Die Nachbarinnen und Nachbarn haben ihm regelmäßig den Vogel gedeutet, erinnert sich Werner Öhlinger lächelnd. "Ich war immer schon ein Ökofreak", erklärt er, warum er schon in den 1980er Jahren ein ökologisches Haus mit natürlichen Materialien und einer der ersten Photovoltaikanlagen des Landes gebaut hat. Seit dieser Zeit kennt er auch die Kärntner Naturfarben Auro, die der Anstoß für die Gründung seines eigenen Geschäfts waren. "In Linz hat’s die nirgends gegeben, also bin ich nach Kärnten gedüst und hab mit denen fix ausgemacht, dass ich das verkaufe", schildert der gelernte Tischler und Einzelhandelskaufmann den Startschuss für seinen Laden im April 2009. Weil ihm die Holz- und Wandfarben allein aber zu wenig waren, hat er noch handgefertigte Naturmatratzen aus dem Mühlviertel, Filztaschen vom Sozialprojekt Alom in Haslach, Schafpelzpatscherl aus Salzburg und Bio-Unterwäsche für Kinder und Erwachsene dazugenommen. "Mir ist wichtig, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt", sagt Öhlinger. "Und dass alles, was uns direkt umgibt, frei von Giftstoffen ist."

Stern&Kringel-geprüft

Natur Werner, Lessingstraße 9, 4020 Linz, 0732 / 77 32 00, Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr, Mittwoch 13 bis 18 Uhr, Mail, Homepage

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Villa sinnenreich (c) Stern&Kringel

Schwindelerregend

Villa sinnenreich

Die Sinne sind mitunter ganz schön fiese Verräter. Wie soll man zum Beispiel seinen Augen jemals wieder über den Weg trauen, wenn sie Kinder zu Riesen, Kurven zu geraden Linien und einen stabilen Raum zu einem betrunkenen Torkelkammerl machen? Für die Villa sinnenreich in der Nähe des Rohrbacher Bahnhofs haben Künstlerinnen und Bastler tief in ihrer Trickkiste herumgekramt, um die gewohnte Wahrnehmung der Welt – gelegentlich im wahrsten Sinne des Wortes – auf den Kopf zu stellen. Essbare Eintrittskarten in verschiedensten Geschmacksrichtungen, ein begehbares Kaleidoskop oder die Ruheoase in einer überdimensionalen Kuschelkokosnuss wecken die kindliche Neugierde, und schon bald hopst man voller Experimentierfreude durch die abwechslungsreich gestalteten Räume. Wer am Ende der ingesamt 50 Mitmachstationen noch nicht genug hat, kann sich auf dem knapp zweistündigen sinnenreich-Rundweg durch die Mühlviertler Hügelwelt den vielfältigen Sinneseindrücken und Illusionen hingeben.

Stern&Kringel-geprüft

Villa sinnenreich, Bahnhofstraße 19, 4150 Rohrbach-Berg, 072 89 / 224 58 20, Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 10 bis 16 Uhr, Sonntag und Feiertag 13 bis 18 Uhr, Eintritt 6,50 Euro, Mail, Homepage

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Naturkosmetik (c) www.fuchsia.at

Creme de la Creme

2. Dezember: Naturkosmetik selbst gemacht

Plastikpartikel, Aluminiumchlorid, petrochemische Konservierungsstoffe: Hinter der schönen Fassade der Kosmetikindustrie verbirgt sich manch unschöne Überraschung. Wer da auf Nummer sicher gehen will, sucht sich eine saubere Seifensiederei seines Vertrauens oder greift selbst zu Mörser und Tiegel: Im Röda in Steyr zeigt die Kräuterpädagogin Carola Schröckenfuchs Rezepte, wie natürliche Pflanzenextrakte und biologische Zutaten zu pflegender Naturkosmetik ohne dunkles Geheimnis werden.

Naturkosmetik selbst gemacht, 2. Dezember 2015, 18.30 Uhr, Röda, Gaswerkgasse 2, 4400 Steyr, Teilnahme 60 Euro, Anmeldung per Mail, Homepage

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Kinderkrippe (c) www.pixabay.com / Efraimstochter

Gschichtldrucka

3. Dezember: Schmunzeln z’ Weihnochtn und z’ Neijoahr

Die Geschichte mit dem Turmbau zu Babel muss sich irgendwo im Herzen von Oberösterreich zugetragen haben: Wie sonst lässt sich erklären, dass zwischen Geinberg und Grein, zwischen Hallstatt und Freistadt eine derartige Vielfalt an Dialekten gedeiht? In diesem blühenden Mundartengarten hat Regina Führlinger einen bunten Strauß an weihnachtlichen Erzählungen gesammelt: In der Landesbibliothek liest sie Gschichtn von digitalisierten Keksen, freischwimmenden Aupair-Krapfen und dem Vanillekipfalhund und lädt dazu ein, auch in der stillsten Zeit des Jahres lauthals zu lachen.

Schmunzlgschichtn z’ Weihnochtn und z’ Neijoahr, 3. Dezember 2015, 19 Uhr, Oberösterreichische Landesbibliothek, Schillerplatz 2, 4020 Linz, Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich, Homepage

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Weihrauch (c) Flickr / mararie

Des Feuers Macht

11. Dezember: Waldweihrauch und Drachenblut

Augen wie glühende Kohlen, qualmender Rauch aus den Nüstern und dann natürlich die Sache mit dem Flammenatem: Den Drachen wird in den Sagen der Welt gemeinhin eine gewisse Nähe zum Element Feuer nachgesagt. Kein Wunder, dass man beim Räuchern auf die Macht dieser brandgefährlichen Tierchen zurückgreift: Drachenblut ist das tiefrote Harz einer asiatischen Pflanze, das seit dem Mittelalter über die Weihrauchstraße ihren Weg von Fernost in unsere Breitengrade gefunden hat, weiß Susanne Pust. Bei ihrem Workshop im Botanischen Garten erzählt die Kräuter- und Waldpädagogin von heimischem und exotischem Räucherwerk und gibt Tipps, welche Wundermittel in den Raunächten einen wohlduftenden Schutz vor bösen Geistern bieten.

Waldweihrauch und Drachenblut - Räuchern ohne Grenzen, 11. und 12. Dezember 2015, 15 Uhr, Botanischer Garten, Roseggerstraße 20, 4020 Linz, Teilnahme 22 Euro, Anmeldung unter 0732 / 70 70 - 18 62 oder per Mail, Homepage

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Advent am Greiner Stadtplatz (c) Verein der Greiner Wirtschaft

Schnee-Stöbern

12. und 13. Dezember: Bio-Adventmarkt in Grein

Von der Donau herauf weht ein winterlicher Wind und wirbelt die Schneeflankerl vorbei an historischen Barockfassaden und dampfenden Bio-Punschstandln: Der bezaubernde Stadtkern von Grein lädt am dritten Adventwochenende zu einer genussvollen Erkundung von biologischen Spezialitäten aus regionaler und fairer Produktion. An den Standln locken köstliche Schmankerl oder hilft traditionelles Kunsthandwerk bei der letztminütlichen Geschenkssuche. Zudem können Kinder in der Holzwerkstatt und bei einer Kutschenfahrt die lange Wartezeit auf Weihnachten verkürzen. 

Bio-Adventmarkt, 12. Dezember 14 bis 21 Uhr, 13. Dezember 10 bis 18 Uhr, Stadtplatz, 4360 Grein, Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich, Homepage

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Haus mit Garten (c) Flickr / gravitat-OFF

Schonend wohnend

14. Dezember: KlimaKino "Häuser für Menschen"

Ein Häuschen im Grünen mit Garage, Geranien und Gartenzwerg: Davon träumen angeblich 80 Prozent der Menschen hierzulande. Doch die "Schaffe schaffe Häusle baue"-Mentalität belastet nicht nur das Geldbörsl, sondern auch die Umwelt: Jährlich werden zig Hektar Boden betonversiegelt, Millionen Euro in die zersiedelte Infrastruktur gesteckt und unzählige Pendlerautos in den täglichen Staumarathon geschickt. Dass es auch anders geht, zeigt Reinhard Seiß: In seinem Film "Häuser für Menschen" stellt der Stadtplaner vier heimische Wohnprojekte vor, die vorführen, wie das nachhaltige Zusammenleben von Natur und Mensch gelingen kann.

KlimaKino "Häuser für Menschen", 14. Dezember 2015, 19 Uhr, Wissensturm, Kärntnerstraße 26, 4020 Linz, Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich, Homepage

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Marzipanschwein (c) Alice Wiegand / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)

Süßes neues Jahr

16. Dezember: Marzipan Glücksbringer-Fabrik

Das Schweinderl steht für Wohlstand, der vierblättrige Klee fürs Paradies und der Fliegenpilz vermutlich für seine berauschende Wirkung: Wenn das neue Jahr mit knallenden Sektkorken und Wiener Walzer ins Land tänzelt, hofft man auf die magische Macht der Glücksbringer. Wie man die süßen Symbole aus zartem Marzipan und Modellierschokolade formt, weiß Raphael Hillinger: In seinem Workshop bastelt der Konditor fantasievolle Figuren und detailverliebte Talismane zum Vernaschen.

Marzipan Glücksbringer-Fabrik, 16. Dezember 2015, 18 bis 21 Uhr, Bildungshaus Sankt Magdalena, Schatzweg 177, 4040 Linz, Teilnahme 29 Euro plus 5 Euro Lebensmittelbeitrag, Anmeldung unter 0732 / 25 30 41 - 210 oder per Mail, Homepage

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Impressum

 

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Herausgeber und Chefredaktion:
Mag. Bernhard Lichtenberger
Stern und Kringel e.U., Eisenhandstraße 35/2, 4020 Linz

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