Restaurants

Heimische und internationale Küche – diese Restaurants in Linz und Rundumadum haben wir für Euch ausprobiert. Wichtig sind für uns Nachhaltigkeit, frische Zubereitung, handwerkliches Können, Qualität der Zutaten und soziale Verantwortung.

Niu

Der Überraschungseffekt ist Stammgast im Niu: Auf der täglich wechselnden Speisekarte finden sich zum Beispiel flaumige Spinatknödel mit Zitronengras oder zarter Schweinsbraten Korea. Oliver Horn, der Küchenchef der abenteuerlichen Mischung aus Restaurant, Café und Bar, liebt eben unkonventionelle Experimente und verwandelt traditionelle Rezepte in leichte, gesunde Gerichte mit exotischen, meist asiatischen Elementen. Als Heimat für diese kulinarische Weltoffenheit kann es eigentlich nur eine Adresse geben – den Wissensturm, wo täglich Menschen aus unterschiedlichen Kulturen ein- und ausgehen, um voneinander zu lernen und Neues zu entdecken. Mit einem Buch aus der Stadtbibliothek und einer heißen Tasse Ingwergetränk kann man in den gemütlichen Ledersesseln entspannt jedem Wetter trotzen.

Cook

Die kühle, nordisch-minimalistische Einrichtung des Restaurants Cook steht in krassem Gegensatz zu seiner warmen Gastlichkeit und der heißen Schauküche: Grelle Gasflammen züngeln um den Wok, in dem Hannes Eidenberger nur einen Meter von den Gästen entfernt das knackige Gemüse herumschupft. Aus regionalen Zutaten der Jahreszeit bereitet der Chefkoch eine abenteuerliche, delikate Kombination aus skandinavischer und asiatischer Küche zu. Da trifft das auf einem Eichenbrett gratinierte Plankstek auf angenehm scharfes Cørry, und schwedische Fisksoppa (Fischsuppe) steht neben dem spektakulären Wok the Line. Ein Gläschen Akvavit rundet ein Mahl kulinarischer Gegensätze harmonisch ab. Skål!

Die Donauwirtinnen

Weniger ist manchmal mehr: Die Speisekarte der beiden Donauwirtinnen Tanja Obernberger und Julia Oswald ist so dünn wie der knusprige Boden ihrer Flammkuchen, und doch bietet sie eine facettenreiche Auswahl an leichter, einheimischer Küche mit frischen Zutaten und saisonalem Gemüse von regionalen Produzenten und Bio-Bauern. Im Sommer 2012 eröffnet, hat sich das Lokal mit der warmen Holzeinrichtung und dem entspannten Gastgarten innerhalb kürzester Zeit als Aushängeschild kulinarischer Nachhaltigkeit etabliert. Dass die Mittagsmenüs (12 bis 14 Uhr; 7 bis 10 Euro) und die Gerichte der Abendkarte (18 bis 23 Uhr; bis 20 Euro) auch noch unverschämt gut schmecken, macht die Donauwirtinnen zu einem absoluten Highlight der Linzer Lokalszene.