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Cook

Die kühle, nordisch-minimalistische Einrichtung des Restaurants Cook steht in krassem Gegensatz zu seiner warmen Gastlichkeit und der heißen Schauküche: Grelle Gasflammen züngeln um den Wok, in dem Hannes Eidenberger nur einen Meter von den Gästen entfernt das knackige Gemüse herumschupft. Aus regionalen Zutaten der Jahreszeit bereitet der Chefkoch eine abenteuerliche, delikate Kombination aus skandinavischer und asiatischer Küche zu. Da trifft das auf einem Eichenbrett gratinierte Plankstek auf angenehm scharfes Cørry, und schwedische Fisksoppa (Fischsuppe) steht neben dem spektakulären Wok the Line. Ein Gläschen Akvavit rundet ein Mahl kulinarischer Gegensätze harmonisch ab. Skål!

Die Donauwirtinnen

Weniger ist manchmal mehr: Die Speisekarte der beiden Donauwirtinnen Tanja Obernberger und Julia Oswald ist so dünn wie der knusprige Boden ihrer Flammkuchen, und doch bietet sie eine facettenreiche Auswahl an leichter, einheimischer Küche mit frischen Zutaten und saisonalem Gemüse von regionalen Produzenten und Bio-Bauern. Im Sommer 2012 eröffnet, hat sich das Lokal mit der warmen Holzeinrichtung und dem entspannten Gastgarten innerhalb kürzester Zeit als Aushängeschild kulinarischer Nachhaltigkeit etabliert. Dass die Mittagsmenüs (12 bis 14 Uhr; 7 bis 10 Euro) und die Gerichte der Abendkarte (18 bis 23 Uhr; bis 20 Euro) auch noch unverschämt gut schmecken, macht die Donauwirtinnen zu einem absoluten Highlight der Linzer Lokalszene.

Café Strom

Dem Kellner geht das „Griaßeich“ so problemlos über die Lippen, als würde er die Gäste schon seit dem Kindergarten kennen: Das ansatzlose Duzen gehört zum Selbstverständnis des Café Strom als Treffpunkt der alternativen Szene in Linz. Im sonnigen Gastgarten zwischen Nibelungenbrücke, Ars Electronica Center und Stadtpfarrkirche Urfahr versammeln sich Skater, IT-Nerds und Künstler der Stadtwerkstatt. Das 2012 renovierte Interieur überrascht mit üppig aus Regenrinnen wucherndem Grün, und auf der Speisekarte finden sich preiswerte regionale Schmankerl (zum Beispiel Fruchtsäfte von Mühlviertler Produzenten Mairinger) und grandiose Schwarzbrottoasts.