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Pferdeeisenbahn

Etwas verloren wirkt der knapp zehn Meter lange Schienenstrang, der plötzlich im Waldboden auftaucht: Von St. Magdalena nach Budweis führte einst die Pferdeeisenbahn auf verschlungenen Pfaden durchs Mühlviertel, bis die Trasse durch den effizienteren Dampfantrieb unrentabel wurde. Erhalten geblieben ist vor allem der erste Streckenabschnitt im Norden von Linz – eine Art Mini-Semmeringbahn mit zahlreichen Viadukten über kleinen Bächen und freigesprengten Schneisen im Gneis. Eine Tafel bei der Magdalena-Kirche erinnert an diese technische Leistung und ist gleichzeitig Ausgangspunkt für die beliebte Laufstrecke oder einen familienfreundlichen Spaziergang. Über die Pferdebahnpromenade gelangt man schnell in den wildromantischen Mischwald mit Hainbuchen, Eschen und Eichen. Hier beginnt der 1. Linzer Vogellehrpfad, weil in dem natürlichen Waldstück viele Vogelarten von Buntspecht bis Kleiber heimisch sind. Nach 2,5 Kilometern auf ebenen Wald- und Wiesenwegen erreicht man den Elmberg, von dem aus man entweder zur Universität hinabsteigen oder ein Stück weiter nördlich über den Schatzweg zurück nach St. Magdalena spazieren kann.