Alle Artikel zum Schlagwort Veranstaltung

Karaokenacht im Rox

Wo der Himmel voller E-Gitarren hängt und Britney, die Beatles und der Baywatch-Titelsong schon seit Stunden die Stimmung anheizen, da hat Katharina Ghaly leichtes Spiel: Kaum erklärt sie die improvisierte Showbühne für eröffnet, greifen auch schon die ersten Freiwilligen nach dem Mikrofon. Jeden Dienstag verwandelt sich das Rox zu später Stunde in eine Karaokebar mit mehr als 10.000 Liedern, erklärt Betriebsleiterin Ghaly, die an diesem Abend in die Doppelrolle als DJane und Moderatorin schlüpft. „Da singen Stammkunden mit jahrelanger Karaoke-Erfahrung genauso wie Leute, die das einfach mal ausprobieren und Spaß haben wollen.“ Unter allen, die sich auf die Bühne trauen, wird ein Gutschein verlost, den man zum Beispiel gegen Steaks und Burger vom Lavasteingrill einlösen kann. Die sind seit dem Sommer neu auf der schallplattenförmigen Speisekarte des Rox, erklärt Geschäftsführer Jürgen Koitz, und versprechen dank österreichischer Zutaten und hausgemachter Saucen ein „würziges Erlebnis“.

Pubquiz im Chelsea

„Which country is the largest in the world with a four letter name?“ Kaum ist die Frage des Moderators Kieran Bates verklungen, stecken die Teams geheimnistuerisch ihre Köpfe zusammen und diskutieren aufgeregt. Iraq? Iran? Oder doch vielleicht der Chad? Nach Jahren der Demütigung durch besserwisserische Smartphones erlebt die Allgemeinbildung beim Pubquiz im Chelsea ein glanzvolles Comeback – kein Wunder also, dass das zwischen Taubenmarkt und Hauptplatz gelegene Irish Pub jedes Mal gesteckt voll ist. Bis zu sechs Personen pro Team können in zehn Runden ihr Wissen in Bereichen wie Sport, Geschichte, Musik oder Wissenschaft unter Beweis stellen – und das auf Englisch. Als besonders knifflig erweist sich die Fotorunde, bei der es Prominente auf alten Schwarzweißbildern zu erkennen gilt. Die drei gescheitesten Teams und die Letztplatzierten dürfen sich über prall gefüllte Goodiebags freuen. Für alle anderen gibt es den Genuss typisch irischer Biere (Guinness, Kilkenny, …) und das gute Gefühl, dass das eigene Hirn doch noch mit den schlauen Handys mithalten kann.